Wie Veganer die Welt retten können …

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Ich selbst bin kein Veganer und ein wenig schäme ich mich dafür; Vor allem seit mir ein sehr interessanter Artikel der World Preservation Foundation unter die Nägel kam, der verschiedene Studien zum Thema Veganismus und Umwelt aufsummiert. Da er doch einige „Neuigkeiten“ auftischt (zumindest für meine biologisch ungeschulte Wenigkeit), sei er hier in Kürze wiedergegeben.

Wer hätte gedacht, dass am heutigen Tag freigesetztes CO2 noch in Tausenden von Jahren in der Atmosphäre herumschwirren wird? Und wer wusste, dass Methan um einiges umweltschädlicher ist als CO2, die atmosphärische Lebenszeit jedoch in etwa bei zwölf Jahren liegt? Derartige, „relativ neue“ Erkenntnisse bewogen Wissenschaftler zum Umdenken in Sachen Klimaschutz: Die schon lange gepredigte CO2-Reduktion bleibt weiterhin ein Imperativ, jedoch muss versucht werden auch jene Schadstoffe wie Methan, bodennahes Ozon und Russ in den Griff zu bekommen: Jene sind erstens um einiges umweltschädlicher als CO2, zweitens verschwinden sie schneller aus der Atmosphäre, d. h. der Effekt einer Reduzierung genannter Stoffe würden „relativ“ schnelle und positive Auswirkungen auf unsere Umwelt sein. Wenn man bedenkt, dass Methan auch in den chemischen Prozessen, die zur Bildung von Ozon führen, eine Rolle spielt, so sieht man, dass Methanreduktion ein zentrales Thema darstellt.

Nun gut, aber wie kann man Methan reduzieren?
Auf globaler Ebene ist die Tierhaltung für 37% des von Menschen verursachten Methans verantwortlich. In Ländern wie Deutschland und Brasilien liegen die Werte bei respektive 62 bzw. 75%. Der Rest an Methan kommt von Mülldeponien, aus der Verarbeitung von Öl und Gas sowie Kohle.
Der schnellste und kostengünstigste Weg zur Methan- und Ozonreduzierung wäre eine Ernährung, die so weit wie möglich auf Pflanzen basiert.

Russ oder Russpartikel sind in etwa 4500-mal so „erwärmend“ wie CO2, 20 Jahre nach der Emission etwa nur mehr 1000 – 2000-mal so schädlich, dies jedoch über einen Zeitraum von über 100 Jahren. Russ gelangt in die Atmosphäre wenn Wälder, Biomasse oder fossile Brennstoffe verbrannt werden. Zu 42% sind Savannen- und Waldbrände für die Russpartikel in unserer Luft verantwortlich, wobei 90% davon vom Menschen verursacht werden. Russpartikel können Tausende von Kilometern weit verblasen werden, um dann auf Gletschern oder polaren Eiskappen zu landen; Dort beschleunigen sie dann durch ihre schwarze Farbe (Sonnenstrahlenabsorption!) den Schmelzvorgang. Die Zonen der niedergebrannten Wälder im mittleren Südamerika werden zu 70 – 80% als Rinderweide benutzt, der Rest dient dem Anbau von Soja, welches wiederum als Tierfutter dient.

Wozu ist eine vegetarische/vegane Ernährung eigentlich fähig?

Laut einer Studie der University of Chicago (2006) soll ein Mensch, welcher sich ein Jahr lang vegetarisch ernährt, mehr Emissionen einsparen als jemand, der ein Hybridauto fährt.
Einer Studie der UN Food and Agriculture Organization zufolge ist die Tierhaltung für 18% der globalen Emissionen verantwortlich; Mehr als alle Transportmittel zusammen!
Laut einer Studie der Carnegie Mellon University (2008) reduziert vegane Ernährung Emissionen 7-mal mehr als der Bezug von Nahrungsmitteln „aus der Zone“; Die größten ernährungsbedingten Emissionen liegen in der Verarbeitung und nicht im Transport!

Weitere interessante Daten und Vergleiche kann man am Besten im hier von mir nur kurz resummierten Originalartikel nachlesen.

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